HNA Bericht vom 28.03.12 - Serpentarium-Calden.de

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HNA Bericht vom 28.03.12

Die Presse ...




Ralph Braun eröffnet Reptilienzoo in Meimbressen

28.03.12 HNA- Hofgeismar © Manz von Sebastian Manz

Über 120 faszinierende Schlangen können Besucher
von Ralph Brauns Reptilienzoo, dem Serpentarium Calden,
ab dem 1. Mai in Meimbressen erleben.



Das Team des Serpentarium Calden:
Ralph Braun (rechts), Judith Horchler und Laurin Braun
zeigen eine ungiftige Madagaskar-Boa  

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„Ich wollte schon viel früher öffnen, aber die Umbauarbeiten und die behördlichen Genehmigungen haben mehr Zeit in Anspruch genommen als erwartet“, sagt Ralph Braun.

Nun ist es aber soweit und die Besucher können sich auf Kettenvipern, Wasserkobras, Klapperschlangen und sogar grüne Mambas freuen. In dem Reptilienzoo finden sich keine riesigen Pythons, wie man sie aus gewöhnlichen Zoos kennt, dafür aber seltene Arten, die es sonst nicht überall zu bestaunen gibt.

Angst brauchen die Besucher keine zu haben, denn Sicherheit ist für Ralph Braun eines der obersten Gebote. Die Schlangen befinden sich in einem gesonderten Trakt seines Hauses, umgegeben von Sicherheitsglas. Der Zoo ist von allen Behörden abgenommen, erfüllt sämtliche EU-Zoorichtlinien und der technische Angestellte hat immer die erforderliche Anzahl Antiseren vorrätig. Um von diesen aber gar nicht erst Gebrauch machen zu müssen, „fasst man in der Regel die giftigen Tiere gar nicht erst an“, meint Braun. „Sie gewöhnen sich zwar an den Ablauf und an die Handhabung, aber es bleiben immer wilde Tiere und es ist entsprechende Vorsicht geboten“. Für die Arbeit mit den giftigen Schlangen verwendet Braun Schlangenhaken und Zangen.

Auch hat Ralph Braun durch seine jahrelange Mitgliedschaft in der Deutschen Gesellschaft für Herpetologie und Terrarienkunde sowie seinen Sachkundenachweis gemäß des deutschen Tierschutzgesetzes ein enormes Wissen, das er gerne mit seinen Besuchern teilt.

Seine Fachkenntnis spiegelt sich auch in der artgerechten, naturnahen Haltung der Tiere wieder. Sie haben große Terrarien, sogar gestaltet mit Pflanzen aus ihren Heimatregionen. Des Weiteren hält Braun die Tiere natürlich getrennt nach Arten und jedes Tier einzeln, wenn es erforderlich ist.

„Die Gesundheit der Tiere ist mir am wichtigsten“, meint Ralph Braun. Das bedeutet auch, dass es vorkommen kann, dass manchmal nicht alle Schlangen für die Besucher zu sehen sind. Denn Braun hat für die Tiere Rückzugsmöglichkeiten hinter den Kulissen geschaffen, die den Tieren die Möglichkeit geben, sich abzuschotten.

Die Terrarien sind untergebracht in drei verschieden klimatisierten Räumen, es gibt einen mediterranen Raum, der den Tieren auch die Möglichkeit bietet, Winterschlaf zuhalten. Außerdem gibt es ein tropisches Zimmer und ein Zimmer, das eher atlantisches Klima hat. „So biete ich den Tieren ein ihren Verbreitungsgebieten entsprechendes Klima“.




 
 
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